Fahrrad-Navi – Test, Vergleich und Infos

Fahrrad-Navi-Test und -Vergleich:
Hier findest Du unabhängige Infos zu Fahrrad-Navis

Ein Fahrrad-Navigationsgerät ist ein praktischer Guide bei Fahrradtouren und beim Training mit dem Mountainbike, dem Rennrad oder dem Tourenrad.
Auf unserer Seite bieten wir Dir Kaufberatung und Hintergrundinfos zu Fahrrad-Navis und GPS-Fahrradcomputern; außerdem findest Du hier Testberichte zu ausgewählten Navis sowie Produktvergleiche. Das Ziel ist, dass Du das für Dich richtige Fahrrad-Navi zu einem vernünftigen Preis findest.

Hier sind direkt die drei Fahrrad-Navi-Empfehlungen im Kurz-Vergleich:

Garmin Edge 810 TestProduktbild: Teasi One 3 TestGarmin Edge Touring Plus Test
Garmin Edge 810TEASI ONE3Garmin Edge Touring
4,2 von 5 Punkten
Testsieger
4,0 von 5,0 Punkten
Preis-Leistungs-Tipp
3,9 von 5,0 Punkten
Ideal für Tourenradler
Fahrrad-Navigationssystem und GPS-Radcomputer in einem GerätSehr gutes Fahrrad-Navi für Hobby-Radler - top Preis-LeistungEin Navigationsgerät für Tourenradler, nicht für die Trainingsaufzeichnung gedacht
  • Guter GPS-Empfang
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Gut auch für Trainingsaufzeichnungen
  • Mehr Sicherheit durch Livetracking
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Bluetooth
  • Guter GPS-Empfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Routenführung
  • Großes Display
  • Strahlwassergeschützt (IPX5)
  • Bluetooth
  • Guter GPS-Empfang
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Abgestimmt auf Anforderungen von Tourenradlern
  • Wasserdicht (IPX7)
399 € ~285 €159,99 € ~158 €249€ ~175 €
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Kaufberatung für Fahrrad-Navis

Beim Kauf eines Fahrrad-Navis sind mehrere Kriterien wichtig, um die es in diesem Abschnitt geht. Bevor wir zu den Kaufkriterien kommen, ist es wichtig, dass Du weisst, wofür Du das Fahrrad-Navi einsetzen möchtest und welche Anforderungen Du an das Gerät hast. Jeder Radfahrer hat andere Ansprüche an das Fahrrad-Navi.

 

Fahrrad-Computer oder Fahrrad-Navi
– was entspricht Deinen Anforderungen?

Neben Fahrrad-Navis gibt es auch noch GPS-Fahrradcomputer und einfache Fahrradcomputer – die Übergänge sind fließend. Wofür Du das Fahrrad-Navi einsetzen willst, ist entscheidend dafür, welcher Gerät-Typ für Dich am besten geeignet ist. Es gibt grundsätzlich drei Haupteinsatzbereiche für Fahrrad-Navis und Fahrradcomputer. Aus diesen Haupteinsatzbereich ergeben sich die Anforderungen an das Fahrrad-Navi bzw. den Fahrradcomputer und damit auch die Art des Geräts, die sich am besten für Dich eignet.
Die drei verschiedenen Einsatzzwecke sind:

Fahrrad-Navi für Fahrradtour

Planung und Durchführung von Fahrradtouren
Wenn Du das Fahrrad-Navi vor allem für die Planung und Durchführung von Fahrradtouren einsetzen willst, ist für Dich die Navigationsfunktion besonders wichtig. Außerdem sollte das Display des Fahrrad-Navis ausreichend groß sein und der Akku sollte für längere Touren eine ausreichend hohe Kapazität aufweisen.
Die Aufzeichnungsfunktionen zum Beispiel über Sensoren (z.B. Tritt- und Herzfrequenzsensor) sind nicht ganz so wichtig.

► Unsere Empfehlung: Fahrrad-Navi
Empfehlenswerte Beispiele: Garmin Edge 810, TEASI One³
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Fahrradcomputer Rennrad

Begleitung und Unterstützung beim Rad-Training
Für die Begleitung und Unterstützung beim Rad-Training auf dem Rennrad oder dem Mountainbike ist eine Navigationsfunktion ebenfalls sinnvoll, wobei sie nicht so sehr im Vordergrund steht – daher kann das Display auch etwas kleiner sein. Wichtig sind natürlich die Möglichkeiten zur Aufzeichnung von diversen Werten, u.a. Trittfrequenz und Herzfrequenz. Hierfür ist es sinnvoll, dass entsprechende Sensoren über Funk angeschlossen werden können.

► Unsere Empfehlung: GPS-Fahrradcomputer
Empfehlenswertes Beispiel: Sigma Rox 10.0*
Mehr Modelle: Bestseller Fahrrad-Navis und GPS-Fahrradcomputer bei Amazon*

Fahrradcomputer für Pendler

Messung wichtiger Werte bei Radfahrten im Alltag
Wenn Du das Gerät im Alltag auf bekannten Strecken einsetzen willst, zum Beispiel beim Pendeln zur Arbeit, und einfach nur Infos zu zurückgelegter Geschwindigkeit und Distanz benötigst, reicht ein normaler Fahrradcomputer mit einfachem Display vollkommen aus. Dieser muss auch nicht unbedingt über GPS verfügen, wichtiger ist hier eher eine längere Akkulaufzeit, die man ganz eindeutig eher bei Fahrradcomputern ohne GPS findet.

► Unsere Empfehlung: Einfacher Fahrradcomputer
Empfehlenswertes Beispiel: Sigma Sport Fahrradcomputer BC 16.12*
Mehr Modelle: Bestseller Fahrradcomputer bei Amazon*

 

Was kosten Fahrrad-Navis?

Fahrrad-Navi-Test - Preis von Fahrrad-NavisFahrrad-Navis kosten zwischen 150 und 400 Euro („Straßenpreis“), je nach Ausstattung.

Das derzeit günstigste, empfehlenswerte Gerät ist der Blaupunkt Bikepilot. Es kostet unter 150 Euro, hat ein großes Display, bietet zuverlässige Navigationsfunktionen und die Aufzeichnung der wichtigsten Werte.

Das Navi mit dem derzeit höchsten Preis von rund rund 390 Euro ist das Garmin Edge 1000*. Im Vergleich zum ebenfalls schon sehr gut ausgestatteten Garmin Edge 810 hat es noch mehr Funktionen: So verfügt es neben GPS auch über GLONASS (hier mehr über GLONASS), beherrscht die Anzeige von Smartphone-Benachrichtigungen, verfügt natürlich auch über Live-Tracking und hat außerdem einen größeren Bildschirm.

Daneben gibt es auch noch sogenannte Bundles: Im Lieferumfang befindet sich dann neben dem Fahrrad-Navi selber zum Beispiel auch noch Sensoren (Herzfrequenz, Trittfrequenz etc.) sowie etwa eine besondere Halterung für den Fahrradlenker. Diese Bundles können preislich natürlich je nach Umfang auch noch höher liegen. In unserem Fahrrad-Navi-Test betrachten wir grundsätzlich nicht die Bundles, sondern nur die Navis selber.

 

Auf welche Funktionen und Eigenschaften musst Du beim Fahrrad-Navi-Kauf achten?

Fahrrad-Navi FunktionenDu überlegst Dir ein Fahrrad-Navi zuzulegen? Dann interessiert Dich vielleicht, welche Eigenschaften und Funktionen Fahrrad-Navis haben – und wie sich die einzelnen Modelle darin unterscheiden können. Alle relevanten Aspekte, die auch in unserem Fahrrad-Navi-Test eine Rolle spielen, haben wir im Folgenden für Dich aufgelistet und erklärt.

Eigenschaften von Fahrrad-Navis und -Computern

 

Funktionen von Fahrrad-Navis und -Computern

Software und Apps

Fahrrad-Navi Test App IllustrationMit Software meinen wir nicht die auf dem Fahrrad-Navi installierte Firmware (diese spielt bei „Nutzerfreundlichkeit“ bereits eine Rolle – siehe oben). Wir meinen die Begleitsoftware, mit der drei Zwecke erfüllt werden können:

  1. Routenerstellung und -verwaltung
  2. Kartenverwaltung (neue Karten aufs Navi übertragen und evtl. Karten löschen)
  3. Überblick und Auswertung absolvierter Trainingseinheiten und zum Fitnesszustand

Der dritte Punkt wird zum Beispiel von Garmin mit der App Garmin Connect abgedeckt, in die – falls vorhanden – auch Daten eingehen, die zum Beispiel durch ein Fitnessarmband geliefert werden.

Grundsätzlich geht es zum Einen darum, wie nutzerfreundlich die Software ist: Wie intuitiv lässt sie sich bedienen? Wie schnell ist sie? Funktioniert sie zuverlässig?
Zum Anderen geht es um die Kompatibilität: Mit welchen Betriebssystemen (Desktop und mobil) läuft sie?

Das solltest Du bei Deiner Kaufentscheidung bedenken und das spielt auch bei unserem Fahrrad-Navi-Test eine Rolle.

 

Vorteile und Nachteile – lohnt sich ein Fahrrad-Navi für mich?

Vorteile Nachteile FitnessuhrenBei der Kaufentscheidung für ein Fahrrad-Navi spielen die Vor- und Nachteile dieser Geräte eine Rolle. Die wichtigsten haben wir im Folgenden beleuchtet:

Nachteile

  • Kosten: Fahrrad-Navis kosten rund 100 Euro aufwärts, wobei man für etwa 150 Euro schon sehr ordentliche Geräte erhält (zum Beispiel das TEASI One³). Hinzu kommt häufig noch Zubehör – zumindest eine MicroSD-Karte. Teilweise kostet auch das Kartenmaterial extra, wobei es hier auch sehr gute, kostenlose OpenSource-Lösungen gibt.
  • Schlechtes Wetter: Gerade bei längeren Fahrradtouren spielt das Wetter nicht immer mit. Oftmals wird das Signal des Navigationssystems mit schlechtem Wetter auch schwächer. Gute Geräte behalten aber auch in solchen Situationen eine ausreichende GPS-Signalstärke, wie der Fahrrad-Navi-Test gezeigt hat.
  • Touchscreen: Touchscreens ermöglichen im allgemeinen eine leichtere Bedienung des Gerätes. Berührungen des Displays mit Fahrradhandschuhen werden jedoch nicht immer erkannt, was ein schnelles Eintippen, z.B. einer Streckenänderung, zu einem echten Problem macht. Auch hier lohnt es sich, Geräte zu vergleichen.

Vorteile

  • Fahrradfahren in der Natur mit Fahrrad-NaviOrientierung bei Wind und Wetter: Der größte Vorteil eines Fahrrad-Navis ist natürlich, dass es auf Fahrradtouren Orientierung bietet – und das ohne Zuhilfenahme unhandlicher Karten und stets abrufbereit. Das schon die Nerven und ermöglicht es Dir, die Fahrradtour mehr zu genießen. Gerade auch bei schlechterem Wetter, wenn die Karte durch den Regen aufgeweicht würde, ist es sehr nützlich ein spritzwassergeschütztes Fahrrad-Navi dabei zu haben. So findest Du auch in abgelegenen Gegenden immer sicher an Deine Destination.
  • Viele Nutzungsmöglichkeiten: Neben einer kontrollierten Streckenführung, besitzt ein Fahrrad-Navi meist viele weitere nützliche Features. So kann nach Bedarf unter anderem auf die Anzeige der Puls- und Trittfrequenz, auf gefahrene Kilometer, Höhenmeter und Zeiten geschaltet werden. Navis speichern sämtliche Daten, auf die auch später immer wieder zurückgegriffen werden kann. Viele Navigationssysteme für Fahrräder informieren aktuell über die zu fahrende Strecke, bestimmen immer wieder aufs Neue die Position und Geschwindigkeit des Fahrers.
  • Die Natur genießen: Gerade, wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, möchte seine Umgebung und die schönen Landstriche in vollen Zügen genießen. Ein Fahrrad-Navi macht dies möglich, denn dieser übernimmt die Verantwortung über die zu fahrende Strecke, informiert den Fahrer über Bodenbeschaffenheit und Umwege. Der Blick kann also mehr in die Natur schweifen, als auf das Display des Navigationsgerätes.
  • Touren planen: Der Fahrrad-Navi-Test zeigt, dass das kleine technische Gerät Touren auf dem Drahtesel enorm erleichtert, denn sie können von A bis Z geplant werden. In aller Ruhe kann von Zuhause eine bestimmte Tour zusammengestellt und abgespeichert werden. Das Gespeicherte wird dann am großen Tourtag einfach abgerufen und die sorglose Tour kann losgehen. Solch eine Vorab-Planung ist besonders vorteilhaft, wenn man Strecken fährt, die nur wenig ausgeschilderte Radwege besitzen.
  • Hohe Akkulaufzeit: Längere Radtouren brauchen ihre Zeit. Daher ist es wichtig, dass der treue technische Begleiter über einen langen Zeitraum mitspielt. Navis für das Fahrrad haben eine hohe Akkulaufzeit und erfüllen zirka 10 bis 48 Stunden ihre Arbeit. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Smartphones. Es gibt verschiedene Modelle an Systemen mit unterschiedlicher Akkulaufzeit, daher lohnt sich ein Fahrrad-Navi-Test. Häufig ist es auch empfehlenswert, einen Ersatzakku dabei zu haben.

 

Fahrrad-Navi-Marken

Der Fahrrad-Navi-Markt wird klar von Garmin* dominiert, einem schweizerisch-amerikanischen Hersteller von Navigationsempfängern, der unter anderem auch Fitnessuhren im Sortiment hat.
Daneben gibt es auch deutsche Hersteller bzw. Marken: Falk* sowie TEASI* und Blaupunkt*. Hinter Falk steckt die United Navigation GmbH, während die Marken TEASI und Blaupunkt zur Firma Baros GmbH gehören.
Speziell im (GPS-)Fahrradcomputer-Bereich ist auch Sigma Sport* aus Japan eine sehr bedeutende Marke.

Zum Fahrrad-Navi-Test


Daumen hochWir hoffen, dass wir Dir mit unserer Info-Seite zu Fahrrad-Navis helfen können 🙂
Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, melde Dich gerne über das Kontaktformular!

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